Nr. 4 Kalium chloratum
(Chlorkalium, auch Kalium muriaticum, KCl)
Zweites Entzündungsstadium, Giftausleitung, Lymphe/Niere
Kalium chloratum ist ein in Wasser leicht lösliches Salz. Etwa 100 g verteilen sich auf fast alle Körperzellen (Gehirn-, Nerven- und Muskelzellen). Es ist auch in den roten Blutkörperchen enthalten und steht in Beziehung zum Blutfaserstoff Fibrin. Es wirkt drüsenanregend sowie schmutzausscheidend und regt den Zellstoffwechsel an. Es ist damit ein wichtiges Entgiftungsmittel, vor allem nach Röntgenbestrahlung.
Konstitution
zu Korpulenz neigend, bleiche Arme und Beine, helle Haare
Körperzeichen
Ein Mensch mit Mangel an Kal.chlor. neigt zur Überempfindlichkeit aller Schleimhäute (insb. Katarrhe der Luftwege, des Darmes; Stockschnupfen), Drüsenschwellung, Schwerhörigkeit, Frösteln und Rheuma. Die Haut wirkt alabasterartig. Die Lippen sind spröde.
Modalität
Besserung bei/durch
Wärme, Massieren schmerzhafter Teile.
Verschlimmerung bei/durch
längere Bewegung, zu trockene Luft, Klimaanlagen, Zugluft, Kälte, Einatmen kalter Luft.
Psychische Merkmale
Die psychischen Merkmale bei Kal.chlor.-Mangel lassen sich am besten mit Hypochondrie ("Der eingebildete Kranke") bezeichnen. Betroffene Personen neigen darüber hinaus zu Gleichgültigkeit, Trägheit und Verstocktheit und befürchten immer das Schlimmste.
Seelischer Aspekt
Erkenne, wer oder was in der Umwelt Dein eigenes Verhalten widerspiegelt und lerne daraus.
Menschen mit Kal.chlor.-Mangel verfügen über große Sensibilität für Probleme ihrer Mitmenschen und sind diesbezüglich auch gute Berater, nur für sich selbst finden sie meist keine Antwort. Dieses vorhandene "Gespür" sollte zur persönlichen Veränderung und Entwicklung nutzbar gemacht werden. Es gilt, unterscheiden zu lernen, wer oder was in unserer Umgebung uns eigene Verhaltensmuster widerspiegelt.
Affirmation
Ich vertraue auf die Zukunft.
Ich gebe mich der Veränderung hin und fühle mich sicher.
Nahrungsmittel
Über besonders hohen Gehalt an Kal.chlor. verfügen Spinat (Saft), Dicke Bohnen, Sojabohnen, Linsen, Zuckererbsen, Sauerkraut, Mohnsamen, Pistazienkerne, Erdnüsse, Paranüsse, Senf.
Etwas geringeren Gehalt an Kal.chlor. haben Wurzelgemüse, Kohl, Kohlrabi, Endivien, Knollensellerie, Kartoffel, Salbei-, Huflattich-, und Zinnkraut-Tee, Gurken, Löwenzahn, Roggen, Gerste, Grünkorn (Dinkel), Sesam, Kürbiskerne, Kirschen, Brombeeren, Haselnüsse, Maronen (Esskastanie), Rindfleisch, Kaninchen, Fische, Geflügel.
Mangelbegünstigende Faktoren
Der regelmäßige Genuß von Milchprodukten und Alkohol sowie Elektromog zehren Cal.chlor. auf.
Bachblüten
Cal.chlor. entspricht dem Schwingungsbereich verschiedener Bachblüten:
Leitsymptom "Unsicherheit": Gentian, Gorse, Scleranthus, Wild Oat
Leitsymptom "Überempfindlichkeit für Einflüsse": Walnut
Leitsymptom "Übertriebene Sorge": Beech, Chicory, Vine